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Wenn ich einmal groß bin, will ich Flieger werden!

Wie ein kleiner Junge habe ich mich vor 3 Jahren gefreut, als ich nach der Landung in Madrid von New York kommend auf dem linken Sitz im Cockpit des Airbus A330 der AirEuropa platznehmen durfte, nachdem mir der Captain die 3 Streifen des First Officers angelegt hatte.

Ein tolles Gefühl, einfach das Studium und die anstrengende Pilotenausbildung kurz zu überspringen und gleich der Captain einer großen Maschine zu sein.

Bis dahin ist aber in Wirklichkeit noch ein langer Weg.

Ich möchte aber nicht einmal als Linienpilot Passagiere oder Päkchen durch die Lüfte fliegen, sondern als eine andere Art Pilot die Welt entdecken.

 

Dafür ist ein Studium, am besten in Luft- und Raumfahrttechnik und eine Anschließende Pilotenausbildung mit einer ATPL, der höchsten deutschen Fluglizenz, als Abschluss Mindestvoraussetzung. Das Schlagwort lautet ,,DLR Forschungspilot"!

 

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen bei München ist für mich nicht mehr unbekannt. Danke hierbei an alle, die mir im letzten Jahr ein einwöchiges Praktikum dort ermöglicht und mich dadurch zu meiner finalen Entscheidung bzgl. meines Berufswunsches und zugleich Traums bewegt haben!

 

Wer mich kennt, der weiß, dass ich meist noch einen weiteren Hintergedanken habe;-) !

Das verrate ich Euch in einem anderen Blog-Post!

 

Also: Next big Stop: Research Pilot bzw. Forschungspilot.

 

 

Was unterscheidet jetzt einen Forschungspiloten bzw. ein Forschungsflugzeug vom ,,gewöhnlichen";-) Linienpiloten bzw. Linienflugzeug?

 

Fangen wir mal ganz einfach an:

  • Anstatt mehreren hundert Sitzplätzen vielleicht nur höchstens 10-20 für die wissenschaftlichen Mitarbeiter
  • Keine zuvorkommenden Flugbegleiterinnen, die einem ein 3 Gängemenü + Decke und Kissen servieren
  • Es gibt zahlreiche Sonderaustattungen! Leider muss ich Dich enttäuschen. Nein, damit ist kein Bord-Entertainment-System mit dem neusten Avengers-Film gemeint;-). An der Außenhaut der Flugzeuge sind dutzende variable Messgeräte angebracht, die während des Fluges durch meist kritische Bereiche am Himmel weltweit, wie etwa Aschewolken von Vulkanausbrüchen auf Indonesien, Chemtrails vom Super-Jumbo-A380 oder eisige Regionen über dem Packeis Grönlands, wichtige Daten sammeln, die zur Verbesserung des Luftverkehrs genutzt werden
  • Type Rating auf mehrere Flugzeuge, d.h., man muss ein All-Rounder im Fliegen sein. Bis zu 4-5 verschiedene Flugzeugtypen müssen in und auswendig beherrscht werden, damit die Mission nicht gefährdet wird.

Naaaa?

Konnte ich Dich von dieser Nische des Forschungspiloten anstatt der kommerziellen Luftfahrt schon überzeugen?

 

Wenn nicht, klicke doch mal auf diesen Link!

https://www.dlr.de/Portaldata/1/Resources/kommunikation/publikationen/115_nachrichten/der_pilot.pdf

Dort findest Du weiteres, spannendes Infomaterial zum Thema, verfasst von einem der aktuell 12 Piloten der DLR-Forschungsfliegerstaffel!

 

Viel Spaß beim Weiterlesen!

 


Ich bedanke mich naturlich auch fürs Reinklicken hier auf meiner Website, wünsche Dir eine erfolgreiche Woche und verabschiede mich bis zum nächsten Mal!

 

Alles Gute und HAPPY LANDINGS,

 

Max vom Bernhof Observatory